Dieses Stück ist eine musikalische Umsetzung von Ideen aus dem brillanten analytischen Werk „Der Schlaf der Vernunft“ (681 Seiten über Goyas Capricho 43) von Helmut C. Jacobs, Professor für Romanistik und Literaturwissenschaft und zugleich Konzertakkordeonist.
Meine ersten Kompositionsversuche, die Struktur der Radierung mit ihrer detaillierten Befolgung des goldenen Schnitts hervorzuheben, erwiesen sich als zu trocken. Durch eingehende Lektüre entstanden weitere musikalische Ideen, als ob die geschriebenen Worte Noten auf das Papier projizierten. Und bald übernahm das Stück selbst die Kontrolle.